Die Idee


Manche Ideen entstehen ganz leise, schleichend, reifen und blicken dann irgendwann aus dem diffusen Nebel hervor. Nicht so die Idee zum Graues Gold.

Hierzu Iris Koczwara, die Gründerin der Organisation:

Ein erfülltes Leben ist für mich schon seit jeher ein Leben mit Tieren und mit dem Respekt vor dem Leben selbst.

1992 nahm ich eine Katze aus dem Tierheim auf. Heute kann ich gar nicht mehr sagen, ob es Mitleid mit dem Tier selbst oder wegen der katastrophalen Umstände in dem Heim war. In mir war die Saat gepflanzt ein Tierheim aufzubauen, ein helles, sauberes Heim in dem Tiere nicht nur untergebracht, sondern auch umsorgt und geliebt würden. Ein Traum! So entstand die Idee des Gnadenhofs.

Als ich frühzeitig aus dem Berufsleben ausscheiden musste, ergab sich die Gelegenheit mich im sozialen Bereich weiterzubilden und mit Kindern zu arbeiten. Ich vermittelte „meinen Kindern“ soziale Verantwortung gegenüber jedem und vor allem gegenüber Tieren.

Tiere geben einem so vieles zurück, ihre Liebe ist bedingungslos. Doch der Umgang bereitete oft Probleme. Selbst Kinder wuchsen mit Vorurteilen, falschen Informationen oder unbewusst falschem Verhalten auf, der ihnen oft den Zugang zu Tieren verwehrte. So entstand die Idee des Fördertürmchens.

Bei Nordic Walking Kursen habe ich sehr viele alleinstehende ältere Menschen kennengelernt. Der Kontakt zwischen ihnen, „meinen“ Kindern und den Tieren ließ mich schnell begreifen, wie hilfreich, innig und therapeutisch wirkungsvoll diese Interaktion wurde. Ich informierte mich über tiergestützte Therapien in Seniorenheimen. Auf diesem Weg konnte ich alle meine sozialen Interessen unter einen Hut bringen. Die Idee zum Generationenhof und der Hundevisite war geboren.